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Veselí nad Moravou liegt im Gebiet der Mährischen Slowakei, wo man weiterhin an Bräuchen und Volkstraditionen festhält. Die Bewohner dieser Region tragen Volkstracht, in den Familien vermitteln die Eltern den Kindern Volkslieder und Tänze. Hier wirken auch zahlreiche Musikensembles, die Zimbelmusik und Blasmusik spielen. Dass die Volkskultur sehr eigenständig ist bezeugen zwei „Denkmäler“, die in der Liste des immateriellen UNESCO-Welterbes sind – der Rekrutentanz Verbuňk und Der Ritt der Könige.

Wenn Sie Rally besuchen, können Sie an diesem Ereignis (Ritt der Könige) auch teilnehmen, denn am Sonntag 26. Mai 2013 findet dieses Fest im nahegelegenen Dorf Vlčnov (25 km entfernt) statt.

Zur Folklore gehört zweifellos auch der Weinbau. Dieser verleiht unserer Landschaft einen speziellen Charakter. Die guten Weine aus Südmähren sind in der ganzen Welt geschätzt. Die historischen Weinkeller sind als Denkmäler betrachtet, obwohl sie dem ursprünglichen Zweck immer noch dienen.

Baťa-Kanal

Baťův kanál

Die einzigartige Wasserstraße namens Baťa-Kanal wurde in Jahren 1938-39 von dem tschechischen Staat und Firma Baťa gebaut. Sie wurde ursprünglich für Gütertransporte genutzt. Der Baťa-Kanal (aus Otrokovice nach Skalice) ist heutzutage ungefähr 53 Kilometer lang. Einige Abschnitte führen durch den Fluss March, andere sind künstlich. Der Baťa-Kanal ist heutzutage ein beliebter Wasserweg für Touristen. Der Gütertransport funktioniert da nicht mehr. Menschen verbringen dort den Urlaub, Weekend oder ihre Freizeit, um mit dem Boot oder Schiff zu fahren und die Sehenswürdigkeiten und Schönheiten unserer Natur vom Schiffdeck kennenzulernen.

Folklore

Folklór

Veselí nad Moravou liegt im Gebiet der Mährischen Slowakei, wo man weiterhin an Bräuchen und Volkstraditionen festhält. Die Bewohner dieser Region tragen bei festlichen Gelegenheiten Volkstracht. In den Familien vermitteln die Eltern den Kindern Volkslieder und Tänze. Hier wirken auch zahlreiche Musikensembles, die Zimbelmusik und Blasmusik spielen und auch manche Liederensembles. Die Folklore lebt.

Verbuňk

Verbuňk

Dass die Volkskultur sehr eigenständig ist bezeugt unter anderem auch ein einzigartiger Volkstanz namens Verbuňk (Werbungstanz), der in die Liste des immateriellen UNESCO-Welterbes im Jahre 2005 eingeschrieben wurde. Verbuňk gehört zu männlichen Tänzen mit "Sprungcharakter". Es handelt sich um einen improvisierten Tanz, der eine besondere Wesensart hat. Denn obwohl er überwiegend gruppenweise getanzt ist, jeder von den Tänzern tanzt dabei an sich selbst mit dem Ausdruck seiner regionalen und lokalen Zugehörigkeit, seiner Tanzkunst und Temperament.

Ritt der Könige

Jízda králů

Ein der bekanntesten und auch ältesten Feste in der Mährischen Slowakei ist auch sog. Ritt der Könige. Die Prozession der königlichen Rittern auf reichlich geschmückten Pferden und auch ihre tradtionelle Ausrufe behalten bis heute eine feierliche Atmosphäre. Im Jahre 2011 wurde diese Tradition auch in die Liste des immateriellen UNESCO-Welterbes eingeschrieben. Wenn Sie Rally besuchen, können Sie an diesem Ereignis auch teilnehmen, denn am Sonntag 26. Mai 2013 findet dieses Fest im nahegelegenen Dorf Vlčnov (25 Km entfernt) statt.

Velehrad

Velehrad

Im Jahre 836 brachten die Brüder Kyrill und Method aus Thessaloniki, Patronen Europas, die erste Slawische Schrift – kyrillische Alphabet – in unsere Region. Im Jahre 2013 wird in der Tschechischen Republik das 1150. Jubiläum ihrer Ankunft gefeiert. In diesem Zusammenhang wird der nächste Papstbesuch besprochen. Wir setzen voraus, dass er Velehrad besucht - ein Wallfahrtsort mit einer Basilica Minor (zirka 25 Km von Veselí entfernt).

Strážnice

Strážnice

Das Zentrum der Folklore ist die nahegelegene Stadt Strážnice. Jedes Jahr, shon seit 67 Jahren, treffen sich dort die Anhänger der Traditionen auf einem internationalen Folklorefest, das im Schlosspark und im Freilichtmuseum stattfindet. Das Museum des Südostmährischen Dorfes in Strážnice – so heisst der offizielle Name des hiesigen Freilichtsmuseums – befindet sich am nordwestlichen Rand der Stadt. Es ist von der Stadt mit dem Baťa-Kanal (Morávka) getrennt, der durch das ebene Terrain der Niedermährischen Talenge (Dolnomoravský úval) fliesst.

Petrov - Plže

Petrov

Ohne Zweifel beeinflusst Wein auch unsere Kultur. Man kann ihn in Literatur, Musik und auch Architektur finden. Ein originelles Beispiel können Sie im südmährischen Dorf Petrov finden. Die Weinkeller, die schon seit dem 15. Jahrhundert gebaut wurden, bilden hier ein Areal mit zwei Zentren. Die Keller sind im Ufer ausgegraben und zwar die obere Lehmschicht hilft ein günstiges Klima zu erhalten. Jede Stirnwand hat blaue Untermauerung und ist mit Weinreben-ornamenten dekoriert. Areal befinden sich die ältesten Gebäude der Volksarchitektur in der Tschechischen Republik. Das obere Areal dient als „Zuschauerraum“ auf die ältesten und hochwertigsten Keller.

Kunovice – Flugmuseum

Kunovice – letecké muzeum

Das Flugmuseum in Kunovice wurde im Jahre 1970 von den Mitgliedern des Slawischen Aeroclubs gegründet. Zuerst war es ein Museum für Flugzeuge, die in der Fabrik in Kunovice gebaut oder teilweise gebaut wurden. Danach erweiterte sich der Flugzeugspark auch um Maschinen von anderen Hersteller und aus Armee.

Derzeit stellt das Museum 23 Armee-, Transport- und Sportflugzeuge aus, daher kommt mehr als die Hälfte aus dem Betrieb in Kunovice.

Neulich war im Zentrum von Kunovice ein herrschaftlicher Landsitz rekonstruiert. Die erste urkundliche Erwähnung von diesem Landsitz reicht in das Jahr 1592 zurück. Nach Rekonstruktion ist der Landsitz ein Gründerzentrum geworden. In dessen schönen Räumen organisiert man Veranstaltungen und gesellschaftliche Ereignissen.

Kuželov – Windmühle

Kuželov – větrný mlýn

Die Windmühle in Kuželov ist holländischer Art. Sie wurde im Jahre 1842 gebaut und von Kuželov Gemeinde finanziert. Heutzutage ist sie eine besterhaltene Windmühle holländischer Art in der Tschechischen Republik. Dort befindet sich eine vollständige Technologie des Mahlens und ein Museum des Wohnens von Horňácko Bewohner von der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Blatnice pod Svatým Antonínkem – Wallfahrtsort zum Hl. Antonius von Padua

Blatnické bůdy

Die Ortseinwohner benannten den Berg in der Nähe von Blatnice „Hl. Antonius“, nach der Wallfahrtskapelle im Barockstil auf seinem Gipfel, die aus dem 17. Jahrhundert stammt. Zur Kapelle, die zu Ehren des hl. Antonius von Padua eigeweiht wurde, kommen Mengen der Gläubigen im Juni, wenn die Hauptwallfahrten stattfinden. Man kann eine Besonderheit im August hier erleben – Dankeswallfahrt in Volkstrachten.

Hier kommt zur Welt auch Blatnický Roháč (eine beliebte Mischung von Riesling, Silvaner und Weißer Burgunder) und darum befinden sich hier auch sehenswürdige historische Keller unter Stará Hora. Die Lokalität steht unter Denkmalschutz.

Uherský Ostroh

Uherský Ostroh

Im historischen Zentrum von Uherský Ostroh, das im Jahre 1990 unter Denkmalschutz gestellt wurde, können Sie ein Schloss im Renaissancestil aus dem 16. Jahrhundert finden. Der Schlosshof ist von Arkaden umringt. Derzeit gibt es hier zum Beispiel das Stadtamt, Ortsbibliothek, und Schlossgallerie, wo sich regelmäßige Ausstellungen stattfinden. In dem Schlossareal gibt es eine Näherei der Volkstrachten „Lidové tradice a řemesla“. Das gesellschaftliche Zentrum der Stadt ist der dreieckige Stadtplatz des Hl. Andreas. Er ist von prachtvollen Bürgerhäusern umringt. Die hiesige Ebene ist dank der vielen Fahrradwege für Liebhaber historischer Fahrräder geeignet. Sie treffen sich im sog. Veteran Bicyclub zusammen.

Ostrožská Nová Ves

Ostrožská Nová Ves Golf

Ostrožská Nová Ves wird durch das Schwefelbad und auch das sog. „Slowakische Meer“ berühmt. Das Bad, das im Jahre 1903 gegründet wurde, behandelt hauptsächlich Erkrankungen des Bewegungsapparates und Hautkrankheiten; es bietet aber auch Wochenendaufenthalter. Im Dorf befindet sich der Golfplatz Jezera, der dank seiner Lage und günstigem Klima eine der längsten Golfsaisonen in der Tschechischen Republik ermöglicht.

Tvarožná Lhota – Ausichtsturm Travičná und das Museum der Eberesche

Tvarožná Lhota

Kann man von Weißen Karpaten Alpen sehen? Doch - aus dem Aussichtsturm Travičná, nahe von Tvarožná Lhota. Im Aussichtsturm gibt es auch eine Ausstellung der Natur der Karpaten. In Tvarožná Lhota befindet sich ein Museum und Lehrpfad der Eberesche, des größten Fruchtbaums Europas.

Uherské Hradiště

Tvarožná Lhota

Der erhaltene mittelalterliche Kern der Stadt Uherské Hradiště wurde unter Denkmalschutz gestellt - zwei großen Stadtplätze, die Verbindungsstrasse mit dem Gebäude des Alten Rathauses und ein Komplex der Jesuitengebäude. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Franziskanerkloster mit der Kirche der Verkündigung der Seligen Jungfrau Maria, das ehemalige Zeughaus (heute dient es als Galerie des Museums der Mährischen Slowakei - Slovácké muzeum), das Hotel Sonne (Slunce) – der einzige erhaltene Rennaissancebau in der Stadt, das Alte Rathaus oder die Pfarrkirche des Hl. Franzisco de Xavier.

Kozojídky

Kozojídky

Die Gemeinde Kozojídky liegt 3 km nach Südosten von unserer Stadt. Die erste schriftliche Erwähnung datiert ins Jahr 1490. An dem kulturellen Leben der Gemeinde beteiligen sich nicht nur Folkloreensembles, sondern auch freiwillige Feuerwehr, die im Jahre 2010 das 80.-Jubiläum der Gründung feierte. In ihrer technischen Ausstattung befindet sich auch eine historische Wasserspritze aus dem Jahr 1930. Die Gemeinde hat auch etliche kulturelle Denkmäler, zum Beispiel die hl. Martin Kapelle, im Jahr 1971 geweiht. Das neu aufgebautes Weinkellerareal Pod Kříbem und auch neues Sportsareal bei dem Teich bieten eine Möglichkeit, wie man Freizeit sinnvoll verbringen kann.

Hroznová Lhota

Hroznová Lhota

Das „ehrbare“ Dorf Hroznová Lhota liegt in dem Mährischen Slowakei am Fuße der Weißen Karpaten. Dort lebte und arbeitete der slowakische Maler Joža Uprka. Sein Haus mit dem Atelier wurde im Jahr 1904 nach Entwurf des berühmten Architekten Dušan Jurkovič umgebaut. Im Zentrum des Dorfes befindet sich schon seit 1905 eine wunderschöne Lindenallee, der Stolz der hiesigen Einwohner. Hroznová Lhota ist durch kulturelle Veranstaltungen bekannt, die die Grenzen der Region uberschreiten, wie zum Beispiel lebendiges Krippenspiel, das Zusammentreffen der Männerchöre oder der sog. verspätete Silvester.

Kněždub

Kněždub

Im Jahr 2005 wurde das Geburtshaus der Brüder Joža und Franta Uprka, bekannten Maler und Bildhauer, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie wurden in Kněždub geboren und lebten dort das ganze Leben lang. Sie waren Träger der regionalen Traditionen und des kulturellen Aufstiegs der Mährischen Slowakei in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Haus stellt eine einzigartige und seltene Volksarchitektur – Lehmbau – dar und es wurde nach überlieferten historischen Fotografien und Einträgen rekonstruiert. Das Haus wurde unter Denkmalschutz gestellt und steht auf der Denkmalliste des Kultusministeriums der Tschechischen Republik. Es liegt nicht weit von dem sog. Slawischen Slavín (Slavín ist ein Friedhof in Prag, wo berühmte Personen begraben sind), wo beide Brüder und auch ihr Nachfolger, Maler Antoš Frolka, begraben sind. Man kann in Kněždub auch sein Haus besuchen.

Tasov

Tasov

Diese ursprünglich Weinbau-und Obstlergemeinde befindet sich an der Grenze der Regionen Horňácko und Dolňácko, in dem Naturschutzgebiet Weiße Karpaten. Das Dorf gehört zu den ältesten im Landkreis, es ist schon seit dem Jahr 1217 bekannt. Aus wertvollen Gebäuden in Tasov kann man zum Beispiel die hl. Wenzel Kapelle anführen. Diese wurde im Jahr 1928 dank der finanziellen Unterstützung von den Landeskindern, die in Vereinigten Staaten lebten, gebaut. In dem Dorf gibt es auch eines der letzten Häusern mit dem bemalten Vordach („žudro“) – ein Denkmal der Volksarchitektur aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. In Tasov lebte und in seinem Atelier schaffte der Maler Antoš Frolka (1877-1935) und auch die bekannte Volkskünstlerin (Eiermalerin) Rozka Falešníková (1900-1983).

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